Multidisziplinär und interkulturell - unser Bachelor
Grenzgänger

Multidisziplinär und interkulturell - unser Bachelor

Einfach irgendein Fach studieren kann ja jeder. Warum nicht einen Studiengang wählen, der verschiedene Fachdisziplinen kombiniert und damit nicht nur einen multidisziplinären Blick über den Tellerrand wagt, sondern auch einen bi- und internationalen? Wenn ihr euch für historische, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge, für kulturelle Besonderheiten und kommunikationswissenschaftliche Fragestellungen interessiert und obendrein die niederländische Sprache erlernen möchtet, seid ihr bei uns genau richtig: Denn wir suchen Grenzgänger! Nicht nur solche, die die Grenzen einer Fachdisziplin überschreiten, sondern auch die Landesgrenzen.

Mit dem Bachelor of Arts (BA) Niederlande-Deutschland-Studien am Zentrum für Niederlande-Studien der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) habt ihr die Chance, zum Grenzgänger, einem Experten für grenzüberschreitende Austauschprozesse, zu werden – in Politik, Wirtschaft, Medien und Kultur. Ihr erarbeitet euch (unter anderem auch im Rahmen eines Auslandssemesters an einer niederländischen Partneruniversität und im Rahmen eines mehrmonatigen Praktikums) Schlüsselkompetenzen, die für eine Vielzahl von Berufen auf den Arbeitsmärkten beider Länder sowie im grenzüberschreitendem Kontext qualifizieren.

  • Dauer 6 Semester (Basis-, Aufbau- und Abschlussjahr)
  • Beginn jedes Wintersemester
  • Berufsperspektiven Informiere dich über deine Chancen.
  • Zulassung Was du dazu brauchst erfährst du hier.

Das sagen unsere Studierenden

  • Rebecca Henrichs
    Rebecca Henrichs

    Über viele Umwege bin ich im Oktober 2012 am Zentrum für Niederlande-Studien im Bachelorstudiengang Niederlande-Deutschland-Studien gelandet. Jetzt bin ich mittendrin und kann nur sagen: Für mich war das ein echter Glückstreffer!

    In diesem Studiengang kann ich meine breit gefächerten Interessen, meine Freude an kontroversen Diskussionen und jede Menge eigene Ideen einbringen und werde dabei sehr persönlich gefördert. Auch neben dem Studium bleibt (meistens ;)) Zeit für Hobbys und einen kleinen Nebenjob.

    Wenn man sich noch weiter engagieren möchte, dann hat man bei uns am Zentrum jede Menge Möglichkeiten dazu: Zurzeit bin ich zum Beispiel zusammen mit vielen tollen Studenten in der Fachschaft aktiv (wir gehen dieses Jahr zum Beispiel zusammen in den Niederlanden Segeln) und arbeite am spannenden Forschungsprojekt „Krankenhauskommunikation“ mit, bei dem wir die Kommunikation von niederländischen und deutschen Krankenhäuser vergleichend analysieren.

    Im Moment freue ich mich besonders auf das nächste Wintersemester, in dem ich in Amsterdam studieren werde. Dort kann ich dann eigene Fächer wählen und meine Sprachkompetenz weiter verbessern!

  • Melanie Meier
    Melanie Meier

    Durch einen Auslandsaufenthalt in den Niederlanden habe ich Niederländisch gelernt und ein großes Interesse an Land und Sprache entwickelt. Schnell stand für mich fest, dass ich meine Sprachkenntnisse durch ein Studium vertiefen und mit einem möglichst praxisbezogenen anderen Fach verbinden wollte. Zufällig bin ich auf das Lehrangebot des Zentrums für Niederlande-Studien mit seinem Bachelor Niederlande-Deutschland-Studien gestoßen. Die Vielseitigkeit des Studienganges, der die Niederlande aus allen möglichen Perspektiven betrachtet, hat mich überzeugt. Dass dabei häufig ein Vergleich zu Deutschland angestellt wird, ist ein weiterer Pluspunkt dieses Bachelorstudienganges, da wir dadurch ideal auf den deutsch-niederländischen Arbeitsmarkt vorbereitet werden.

    Zusätzlich erweitern die vielen Veranstaltungen des Zentrums für Niederlande-Studien das Wissen über beispielsweise die Politik, Kultur und Geschichte der Niederlande. Durch weitere Projekte des Zentrums für Niederlande-Studien, wie die studentische Forschungsgruppe zum Thema „Krankenhauskommunikation“, können wir Studenten unser Wissen in die Praxis umsetzen und wertvolle Erfahrungen sammeln.   

  • Henning Meredig
    Henning Meredig

    Seit 2013 studiere ich den Bachelorstudiengang „Niederlande-Deutschland-Studien“ am Zentrum für Niederlande-Studien. Ich habe bereits vorher eine Zeit lang in den Niederlanden gelebt und wollte mein Wissen über „Land und Leute“ vertiefen. Vor allem der interdisziplinäre Aufbau war dann für mich der ausschlaggebende Grund, mich für das Fach einzuschreiben. Bisher habe ich diese Wahl keine Minute bereut! Natürlich liegen einem manche Fächer mehr als andere, aber dadurch, dass ich im kommenden fünften Semester an der Partner-Uni in Nijmegen eine eigene Fächerauswahl wählen kann, ist eine erste Schwerpunktsetzung möglich. Nicht unerwähnt bleiben sollen in diesem Zusammenhang die zahlreichen Möglichkeiten, auch seine Kompetenzen über die Seminare hinaus zu erweitern  und an zusätzlichen Projekten teilzunehmen. Beispielsweise kann ich durch die Mitarbeit an einem Forschungsprojekt zur Organisationskommunikation von Krankenhäusern in beiden Ländern mein Wissen im Bereich der Kommunikationswissenschaft vertiefen und erweitern.

    Neben der Teilnahme an dem Forschungsprojekt konnte ich zudem auf Initiative des Zentrums für Niederlande-Studien an einem einwöchigen Seminar in der Theodor-Heuss-Akademie zu politischen Parteien in der Krise sowie an dem zweijährlich stattfindenden Deutsch-Niederländischen Forum in Den Haag teilnehmen. Wir Studierenden konnten dabei das Forum kommunikativ auf einem eigenen Blog begleiten: www.ndforum.eu. Beides waren tolle Gelegenheiten, um die Pflege der deutsch-niederländischen Beziehungen hautnah mitzuerleben und mitzugestalten!

    Besonders interessiert sind die Dozenten an einen guten Anschluss an den Arbeitsmarkt. Das Projekt „Studium und Beruf“, das von den Lehrenden selbst mitgestaltet wird, sorgt für zahlreiche organisatorische, aber auch inhaltliche Tipps für die Bewerbung in beiden Ländern.

    Kurzum: Ich fühle mich am Zentrum in jeder Hinsicht gut begleitet und aufgehoben!

  • Marc Zufelde
    Marc Zufelde

    Das Studium des Bachelors „Niederlande-Deutschland-Studien“ bietet neben den interdisziplinären Inhalten vor allem den Vorteil des enorm großen Spektrums an Möglichkeiten zur freiwilligen Weiterbildung. Dies fängt in einer „Kleinigkeit“ wie dem breit gefächerten Veranstaltungskalender des Hauses an, setzt sich in regelmäßigen Exkursionen innerhalb der Seminare fort und endet in der Teilnahmemöglichkeit an - zwar studiennahen aber nicht studienrelevanten - Projekten.

    So wurde mir durch die guten Kontakt und die Initiativen des Zentrums u.a. die Teilnahme am Forschungsprojekt „Gesundheitskommunikation“ und an Tagungen in Gummersbach („Politische Parteien in der Krise“) und Den Haag (veranstaltet durch das Deutsch-Niederländische-Forum) ermöglicht. Neben der Tatsache des enormen Wissen Zugewinns, eignen sich solche Veranstaltungen freilich bestens zum „Netzwerken“ und einer weitergehenden Spezialisierung des Studienganges.

  • Mayke Van der Werf
    Mayke Van der Werf

    Ich kannte Münster schon bevor ich mit dem BA Niederlande-Deutschland-Studien angefangen hatte, deswegen wollte ich auch gerne in Münster studieren. Ich finde die Stadt sehr schön, das Haus der Niederlande liegt direkt im Zentrum und ist sehr nah am Hauptbahnhof. Ich habe mich dazu entschlossen jeden Tag mit dem Zug von Enschede nach Münster zu pendeln, was sehr gut möglich ist.

    Da ich Niederländerin bin, hatte ich am Anfang befürchtet, an einer großen deutschen Universität studieren zu müssen. Zum Glück war das gar nicht der Fall. Das Zentrum für Niederlande-Studien ist klein und persönlich und die Dozenten sind nett. Der Studiengang selber hat mir auch gut gefallen. Ich mag es, dass wir nicht nur z.B. Politik oder Geschichte behandelt haben, sondern auch z.B. die Medien und Kommunikation.

  • Steffen Hasenohr
    Steffen Hasenohr

    Für meine mündliche Abiturprüfung über den Hochwasserschutz in den Niederlanden im Fach Geographie habe ich mich sehr intensiv mit den Niederlanden als ein Nachbarstaat Deutschlands, aber auch als ein Staat mit langer Tradition und Kultur auseinandergesetzt. Viele Informationen dazu habe ich über „Niederlandenet.de“, ein Informationsportal des Zentrums für Niederlande-Studien in Münster, bezogen und bin somit auf den Bachelorstudiengang Niederlande-Deutschland-Studien aufmerksam geworden, welchen ich nun seit Oktober 2013 studiere.
    Das interdisziplinäre Angebot und die „familiäre“ Atmosphäre am Zentrum für Niederlande-Studien sind einzigartige Merkmale dieses Studiengangs. Des Weiteren ermöglicht mir dieses Studium eine Vertiefung meiner Kenntnisse über die Niederlande und erweitert meinen Blickwinkel auf unser nordwestliches Nachbarland zum Beispiel in seiner Beziehung zu Deutschland und Europa oder in seinen Wirtschaftsstrukturen.  
    Abgerundet wird das Studienangebot durch zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen im Haus der Niederlande, die auf aktuelle Entwicklungen und Ereignisse in den Niederlanden eingehen, wie zum Beispiel die Veranstaltungsreihe zu Anne Frank im Wintersemester 2013/2014 oder die Veranstaltungsreihe „Parteien stellen sich vor“.
    Des Weiteren bietet Münster als eine lebendige Studentenstadt ideale Bedingungen für ein erfolgreiches und erfülltes Studium.

  • Alexandra Gottwald
    Alexandra Gottwald

    Früher fühlte ich mich von der Frage: „Wer von euch weiß bereits, was er später mal machen möchte?" unter Druck gesetzt. Auf der einen Seite gab es die Schüler, die schon immer wussten was sie wollten. Auf der anderen Seite: die Planlosen. Wenigstens habe ich es lange so empfunden. Jetzt weiß ich: Wir sind Abenteurer. Denn wer weiß denn schon, was man in zwanzig Jahren vielleicht machen möchte und was die Welt (oder gerade das Nachbarland) für Möglichkeiten bereithält?

    Die Niederlande-Deutschland-Studien sind ein Abenteuer. Multidisziplinär angelegt, um mit verschiedenen Fachrichtungen dem einen Studenten die Erleuchtung zu bringen: „Ja, genau dieses Fach will ich machen" und gleichzeitig einem anderen vor Augen zu führen: „Finde ich interessant, aber nicht für den Rest meines Lebens." Ob die Eintönigkeit mit Gewissheit über den zukünftigen Job glücklich macht, oder eben eine abwechslungsreiche Lehre, muss jeder selbst entscheiden. Mich macht es glücklich, kein „Fachidiot" zu werden, sondern, dass ich mir das Leben, das ich in zwanzig Jahren führen will, dann selber aussuchen kann. Ich habe diesen Studiengang gewählt, weil es mir nicht darum ging, wie er heißt oder wie bekannt er ist, sondern vielmehr um das Was: Verschiedene Disziplinen, Binationalität, unterschiedliche Sichtweisen – und die Aufgabe: Es liegt an mir, was ich daraus mache. Ganz genau kann ich meinen Wunschjob immer noch nicht benennen, aber es setzt mich nicht mehr unter Druck. Der Studiengang hat mir gezeigt, in was für unterschiedlichen Bereichen ich erfolgreich sein und gute Zukunftsoptionen haben kann.

  • Johanna Metzger
    Johanna Metzger

    Durch Zufall bin ich im Jahr 2013 auf den Studiengang „Niederlande – Deutschland – Studien“ in Münster gestoßen. Der Bezug zu den Niederlanden und das vielseitige Kursangebot haben mich direkt neugierig gemacht. Seit 2 Jahren studiere ich nun den Bachelorstudiengang Niederlande-Deutschland-Studien am Zentrum für Niederlande-Studien und meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt. Wir lernen nicht nur unser Nachbarland kennen, auch Deutschland erschließt sich einem durch das vielseitige Kursangebot in Themenbereichen wie Geschichte, Politik, Wirtschaft oder Kultur ganz neu. Hinzu kommen zahlreiche Veranstaltungen zu Themen wie Politik oder Wirtschaft oder auch wechselnde Ausstellungen, die vom Zentrum für Niederlande-Studien organisiert werden. So wird uns Studierenden ermöglicht, uns auch außerhalb der angebotenen Kurse mit den Niederlanden und Deutschland zu beschäftigen und uns weiterzubilden.

    Eine tolle weitere Möglichkeit, die uns geboten wird,  ist auch das Auslandssemester in den Niederlanden, welches im dritten Jahr des Bachelorstudiengangs ansteht. In diesen 5 Monaten haben wir die Chance, unsere erworbenen Sprachkenntnisse zu vertiefen, aber auch unser erlerntes Wissen, vor allem im Bezug auf niederländische Kultur, anzuwenden. 

    Vergessen sollte man auch nicht den Standort unseres Studienganges: Münster ist eine tolle und lebendige Stadt für Studenten und besonders für unseren Studiengang, nicht nur durch die Grenznähe, sondern auch durch die Geschichte, besonders interessant.

  • Fee Wedepohl
    Fee Wedepohl

    Da ich während meines Auslandjahres in Den Haag ein großes Interesse an  den Niederlanden entwickelt habe, entschied ich mich in Münster den Bachelorstudiengang Niederlande-Deutschland-Studien zu studieren. Hierbei kann ich meine bisherigen Erfahrungen und Kenntnisse in einem  breiten Spektrum vertiefen. Gerade der interdisziplinäre Charakter dieses Studienganges gefällt mir sehr gut und ist sicherlich auch für Studenten interessant, die zunächst  keine große Verbindung zu den Niederlanden haben. Das Studium ist sehr vielseitig, wodurch man noch nicht an einen bestimmten  Fachbereich gebunden ist und so die Möglichkeit besteht,  seinen individuellen Schwerpunkt zu finden.

    Des Weiteren bietet das Zentrum zahlreiche Veranstaltungen neben den regulären Seminaren an. Wie zum Beispiel eine Veranstaltungsreihe zu Anne Frank oder eine Tagung zum Thema „Politische Parteien in der Krise in Deutschland und den Niederlanden“,  bei der  wir die einmalige Gelegenheit bekamen mit Journalisten, Wissenschaftlern und Politiker, wie z.B. Rita Süssmuth oder Jan-Peter Balkenende zu diskutieren und Fragen zu stellen.

  • Annika Baumgartner
    Annika Baumgartner

    Ich bin durch Zufall auf der Homepage der WWU Münster auf den Studiengang Niederlande-Deutschland-Studien gestoßen. Mich hat sofort der binationale Charakter und das breite Spektrum des Studiengangs angesprochen. Und ich bin nicht enttäuscht worden. Durch die breite Fächerung habe ich bereits jetzt im zweiten Semester einen umfassenden Überblick in den Bereichen Kultur, Politik, Kommunikations- und Medienwissenschaften und Geschichte erhalten. Dabei werden auch Querverbindungen zwischen den einzelnen Gebieten deutlich oder sie ergänzen sich gegenseitig, was ich persönlich ziemlich interessant finde. Diese Einblicke werden durch die Veranstaltungen des Hauses, wie z.B. „Parteien stellen sich vor“, und den Praxisbezug in den Seminaren unterstützt. Dabei legen unsere Dozenten viel Wert auf uns Studenten und fördern uns individuell. Auch, dass ich vorher noch keine niederländischen Sprachkenntnisse hatte, hat sich nicht als Problem dargestellt. 

  • Adrian Meinert
    Adrian Meinert

    Für mich war klar, dass ich etwas mit „Niederländisch-Bezug“ studieren wollte. Ich schwankte zwischen Übersetzer-/Dolmetscherstudium, Niederlandistik oder eben Niederlande-Deutschland-Studien. Nach einem Messebesuch und einem Tag „Mitlaufen“ mit den Zweitsemestern war ich überzeugt. Ich studiere nun selbst seit einem Jahr Niederlande-Deutschland-Studien und konnte auch einige besondere Veranstaltungen außerhalb des normalen Studienalltags miterleben.

    Mir persönlich gefällt zurzeit das Modul „Spracherwerb“ am besten und ich könnte mir gut vorstellen einen Master im Bereich der Philologie folgen zu lassen. Durch die Multidisziplinarität meines Studiengangs eigne ich mir jedoch auch in anderen Bereichen ein breites Wissen über die Niederlande an. Der Großteil der Veranstaltungen innerhalb des Studiums findet zwar auf Deutsch statt, aber durch die regelmäßig stattfindenden Filmabende der Fachschaft, den optionalen wöchentlichen Konversationskurs, die etlichen niederländischen Touristen und den Zugriff auf niederländischsprachige Medien lässt sich hier in Münster schnell ein eigenes Fleckchen Niederlande schaffen. Außerdem kommt man mit dem Semesterticket ja „umsonst“ in die Grenz- und Universitätsstadt Enschede.

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